Sakura – Luma 2007 FD

Sakkura - Luma 2007 FD

Ich habe noch nie eine Rolle bekommen die so sorgfältig verpackt war wie die Luma 2007 FD von Sakura (Designed and engineered in Japan!). Abgesehen von der sehr schnellen Lieferung hat mir die Verpackung gezeigt, dass bei Sakura großen Wert auf einen reibungslosen Ablauf gelegt wird. Sobald das Paket geöffnet war, sah ich eine kleine, schlicht und schön designte Rollenschachtel. Jetzt musst nur noch getestet werden ob der Inhalt mit dem ersten Eindruck mithalten kann!

Sakkura - Luma 2007 FD

Erster Eindruck der Sakura – Luma 2007 FD

Was mir zwar nicht neu war – da ich den Katalog gesehen hatte – aber dennoch gleich ins Auge stach war die Farbgebung. Die Sakura – Luma 2007 FD ist schwarz mit metallisch glänzenden, orangen Akzenten. Außerdem ist eine Ersatzspule aus Metall beigelegt, was leider bei anderen Herstellern manchmal vernachlässigt wird. Also gibt es schon für dieses Detail einen Sympathiepunkt. Optisch und Ersatzspulenmäßig ist also alles im grünen Bereich!

Es liegt auch ein kleines Handbuch und eine Explosionszeichnung bei. Das ist besonders dann nützlich wenn es Probleme gibt – was wir nicht hoffen wollen – oder man die Rolle selbst warten möchte. Hier wird für Anfänger sogar erklärt wie man die Schnur aufspult und die Bremse richtig einstellt. Daumen hoch dafür, hier sparen andere Hersteller leider hin und wieder!

Sakkura - Luma 2007 FDWas man nicht wirklich sehen kann, zumindest als Laie, ist das neue NCRT Material das im Gehäuse und im Rotor der Sakura – Luma 2007 FD verbaut ist. Dieses Material besteht aus Carbon und Titanium und soll anscheinend 20 % leichter und 40 % robuster sein als herkömmliche Werkstoffe. Um diese Angaben als nicht Sachverständiger überprüfen zu können bräuchte man auf jeden Fall eine baugleiche Rolle aus herkömmlichen Materialien. Da ich das nicht habe kann ich mich nur auf das Bauchgefühl verlassen und sagen was ich im Test beobachtet habe.

Die Rolle ist auf jeden Fall schön kompakt gebaut und auch vom Gewicht her auf der eher leichten Seite. Von daher können die 20 % leichter durchaus den Tatsachen entsprechen und nicht nur ein Werbegag sein. Als Pluspunkt sei noch erwähnt, dass die Sakura – Luma 2007 FD, zumindest laut Hersteller, auch Salzwassertauglich ist. Am Schwäbischen Meer konnte das leider nicht getestet werden.

Sakkura - Luma 2007 FDBeim ersten Probekurbeln hat nichts gewackelt, gehackt oder gescheppert und der großzügige Knauf aus EVA fühlte sich sofort gut an. Ich hasse die kleinen, harten Plastikknäufe, die hin und wieder montiert sind. Ich mag es bequem und flauschig, wie bei der Sakura – Luma 2007 FD. Das ist ein guter Anfang, aber noch nicht wirklich Aussagekräftig!

Die Sakura – Luma 2007 FD in der Praxis

Was mir gleich aufgefallen ist, ist die Bremse der Rolle. Die Konstruktion ist sehr eigenwillig und etwas, das ich bisher bei meine Rollen noch nicht gesehen habe. Die Sakura – Luma 2007 FD hat  auf dem oberen Teil der Achse, wo andere Hersteller nur ein paar winzige Bauteile haben, zwei Kugellager und noch etliche andere massive Teile verbaut. Wie genau das funktioniert kann ich euch leider nicht sagen. Aber es funktioniert – warum auch immer – und das ist schließlich die Hauptsache!

Sakkura - Luma 2007 FDIch habe noch nie eine Rolle mit dieser Konstruktion gesehen. Jedoch hatte ich auch noch nie eine Rolle bei der sich die Bremse so genau einstellen ließ wie bei der Sakura – Luma 2007 FD. Sagenhafte 50 Klicks für eine Umdrehung! Dementsprechend fein abgestuft kann man die Bremse auch einstellen. Besonders beim Ultra Light Angeln mit feinsten Schnüren ist das ein mega Vorteil, auch wenn es am Anfang komisch ist so lange zu drehen bis wirklich etwas passiert. Für Feineinstellungsfetischisten ist das der Hit, für Grobmotoriker eher weniger geeignet!

Sakkura - Luma 2007 FDBei dieser Konstruktion ist die Oberfläche der Bremse erhöht und daher, neben der feinen Einstellbarkeit, auch die nötige Bremskraft für dickere Schnüre gegeben. Sozusagen die Eierlegende Wollmilchsau der Bremsentechnik. Alle Technik außen vor kann ich sagen, nachdem ich die Rolle einige Zeit gefischt habe, dass die Bremse absolut zuverlässig und ohne zu stottern arbeitet.

Sakkura - Luma 2007 FDDie Laufruhe ist angenehm und die Schnur wird sauber verlegt. Auch unter höherer Belastung fängt die Sakura – Luma 2007 FD nicht unangenehm zu klopfen an. Die Achse aus verstärktem Titanium steckt Belastungen gut weg. Es gibt prinzipiell keine störenden Geräusche beim Angeln, was mir sehr wichtig ist, da ich ansonsten immer das Gefühl habe etwas sei kaputt.

Technische Eckdaten der Sakura – Luma 2007 FD

Modell: Luma 2007 FD
Bremse: exterm fein einstellbar
Kugellager: 7 japanische Stainless Stelle Kugellager
Übersetzung: 5,1:1
Gewicht: 215 g
Schnurkapazität: 155 m / 0,235 mm
Schnureinzug: 70 cm
Preis: ca. € 150,–

Vielen Dank an Sakura für das Sponsern der Testrolle!

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2 Kommentare

  1. Flo

    Genau das gleiche Bremssystem ist beispielsweise bei der caldia von 2005 verbaut. Also ein ziemlich alter Hut 😉

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    1. Lui Summer (Beitrag Autor)

      Hallo Flo, die Calida habe ich halt noch nie im meinem Besitz gehabt 😉 Aber danke für die Info! LG Lui

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