[Werbung] Der Nays TP GN ist schon lange auf der To-Do Liste. Jetzt habe ich es endlich geschafft mir den Popper genauer anzusehen. Mehr oder weniger alles was Nays auf den Markt bringt schlägt Wellen, da es sehr viele Fanboys aber auch viele Hater gibt, die prinzipiell alles von Nays schlimm finden. Die Frage ist wie es bei diesem Topwater Köder aussieht und wie viel Spaß er macht. Das soll in diesem Testbericht geklärt werden.
Was ich bei Nays cool finde ist, dass man bei den Köder nicht ewig auf eine Barschtaugliche Größe warten muss, wie das bei vielen Herstellern ist die eigentlich für die Bass Szene produzieren. Bei Nays kommt in aller Regel sofort eine barschtaugliche Größe auf den Markt. Kleine Ausnahmen wie der Nays TRN bestätigen natürlich die Regel.
Optik des Nays TP GN
Der Nays TP GN Popper zeichnet sich optisch durch die deutlich verlängerte Oberlippe aus. Diese Form ist sehr markant und lässt auf einiges an Krawall hoffen. Natürlich gibt es auch schon Popper die ein ähnlich geformtes Maul haben, aber bei einem Köder der wirklich liefer soll kommt es ja immer auf die Gesamtheit vieler kleiner Details an. Die wollen übrigens auch richtig aufeinander abgestimmt sein. Eine unausgewogene Mischung cooler Features ist nämlich auch nicht wirklich gut.

Wie immer finde ich es besonders schick wenn man bei der Herstellung auf viele schöne Details achtet. Das ist auf jeden Fall beim Nays TP GN nicht vergessen worden. Es gibt schöne große 3D Augen, die nicht bei jedem Farbmuster die gleich Farbe haben. Das ist aber längst noch nicht alles. Die angedeuteten Nasenlöcher, die Kiemendeckel und das Maul sind schön herausgearbeitet und es ist auch Struktur vorhanden, was für eine noch realistischere Optik sorgt. Komplett glatte Flächen sind nämlich recht selten in der Natur, darum hilft die Struktur auf jeden Fall.

Die Flanken des kleinen Poppers wurden auch schon gestaltet. Man findet eingearbeitete Schuppen und eine Seitenlinie, die für eine möglichst realitätsnahe Optik sorgen. Von der Form her sind die Seiten flach gehalten und haben einen recht radikalen und kantigen Übergang zum Rücken und zum Bauch hin.

Unten am Bauch befindet sich ein kleiner, unscheinbarer Kiel. Dieser Kiel hilft dabei den Köder bei der Animation stabil zu halten und ein zu krasses Kippen und rollen zu verhindern.
Der Schwanzdrilling des Nays TP GN 65 ist mit einer Feder ausgestattet, deren Farbe sich je nach Lackierung unterscheidet. Von der Größe, der Dicke und der Schärfe her machen die Haken einen guten Eindruck. Außerdem finde ich die Beschichtung cool die die Haken zumindest glatter wirken lässt und somit noch mehr Vertrauen erweckt. Gerade bei Topwater Ködern ist eine Optimierung der Bissverwertung nämlich immer eine der obersten Prioritäten.

Insgesamt macht der Nays TP GN 65 einen sehr guten Eindruck. Die Verarbeitung und die Lackierung sind perfekt und auch die Hardware macht einen super Eindruck. Zumindest der erste Eindruck lässt nichts zu wünschen übrig.
Technische Details des Nays TP GN
Der Nays TP GN ist 6,5 cm lang und hat damit eine sehr mundgerechte Größe für viele Raubfische. Mit 8 g fällt er dabei auch nicht zu leicht aus. Auf diesem Nays Hardbait sind zwei BKK Spear 21-SS Drillinge in der Größe 8 montiert.

Aktuell gibt es nur eine Größe von diesem Popper. Ob noch weitere Größen folgen ist noch nicht ganz sicher. Aber ich bin da guter Dinge, dass sich da noch etwas ergibt.
Der Nays TP GN am Wasser
Der 65 mm lange und 8 g schwere Popper lässt sich, nicht zuletzt wegen der Körperform, super werfen. Durch die stabile Flugbahn kann man ihn auch gut in Lücken im Seegras oder zwischen Seerosen platzieren. Da gerade solche Spots immer einen Versuch mit einem Popper wert sind, ist das eine Eigenschaft auf die ich großen Wert lege. Je stabiler die Flugbahn, desto besser sind natürlich auch die Entfernungen, die man erreichen kann.

Am Wasser hat sich der Nays TP GN 65 als schon vielseitig erwiesen. Man kann ihn sowohl sehr auffällig als auch weniger auffällig präsentieren. Durch das oben sehr weit vorstehende Maul kann man das Wasser sehr weit nach vorne spritzen lassen, was für Aufmerksamkeit sorgt und eine Jagd simuliert. Das Geräusch ist dabei nicht extrem laut, aber mit ein bisschen Übung kann man schon auch ein ordentliches Ploppen erzeugen, bei dem der Fokus mehr auf dem Ton als auf der Wasserfontäne liegt.

Es ist aber auch möglich den kleinen Popper schön auffällig unauffällig mehr oder weniger auf der Stelle tanzen zu lassen. Es macht richtig Spaß die richtige Kadenz und die passende Stärke der Twitches zu finden um den Bait schön Walk the Dog zu führen. Das kann man wirklich sehr dezent machen ohne den Popper weit von der Stelle zu bewegen, da das große Maul die Vorwärtsbewegung sehr ausbremst.
Weniger ist prinzipiell mehr und an Spots die keine Hechtgefahr haben angle ich den Nays TP GN 65 an einer durchgehenden Nylon Hauptschnur mit einem möglichst leichten Snap, damit er möglichst viel von seiner eigenen Aktion ungestört entfalten kann. Wenn es sein muss verträgt er aber auch ein leichtes, hechtsicheres Vorfach.

Normalerweise entferne ich immer die Springringe aus den Ösen meiner Hardbaits, um das Gewicht des Snaps auszugleichen. Beim Nays TP GN 65 verzichte ich aber darauf, da er einfach deutlich leichter im Snap einzuhängen ist, wenn man den Sprengring dran lässt.
Nays TP GN 65 bestellen: hechtundbarsch.de
Mein Fazit zum Nays TP GN
Ich finde der Nays TP GN 65 ist ein gelungener Popper mit vielen schönen Details die das Auge freuen. Durch die Größe ist die Palette der Abnehmer sehr breit und man kann ihn in vielen Situationen verwenden. Gerade für Döbel, Barsche und Forellen sind die 65 mm absolut perfekt bemessen.
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