Barsch Debakel

[Werbung] Diesen Freitag hat die Schonzeit der Barsche in meinem neuen Revier geendet. Hecht und Zander sind noch geschont, aber die Barsche sind freigegeben! Aus diesem Grund haben wir uns zu viert den Freitag freigehalten, um in geschlossener Formation angreifen zu können. Es ist dann aber doch alles ein bisschen anders gekommen als wir es uns vorgestellt hatten.

Am Vorabend musste leider einer der tapferen Mitstreiter absagen, also sind wir zu dritt ans Wasser gezogen. Ich bin recht früh los, Flo und Dominik sind dann etwas später dazu gestoßen. Wir haben unser Glück zuerst an einem bekannten Döbelspot versucht, aber bis auf einen einzelnen, lustlosen Verfolger ließ sich keine Flosse blicken.

Konger Streeto - Haibo Steed

Wenigstens ich habe für ein bisschen Action gesorgt. Ich war nämlich offensichtlich nicht in der Lage das Geländer der Seeanlagen in meine Wurfkalkulation einzubeziehen. Da Ergebnis war ein vom eckigen Geländer der Promenade zertrümmerter Bass Day Mogul Shad 60 SP (amzn.to/2I8G7Wp). Naja, man sollte immer versuchen das Positive zu sehen: „Wenigstens habe ich jetzt ein Exemplar zum sezieren für das Review!

Bassday Mogul Shad

Nach dem eher ereignislosen Abfischen zweier Häfen mit diversen Craws und Shads habe ich mich dann mit meiner Frau zum Essen getroffen und die Jungs kurzfristig ihrem Schicksal überlassen. Wenigstens hatte ich am Vormittag ein paar, noch geschonte, Hechte und etliche Karpfen gesehen. Das ist auch nicht schlecht. Der besseren Hälfte beim Essen direkt am Bodensee davon zu erzählen kann sogar noch mehr.

Nach dem Mittagessen habe ich mich wieder mit meinen unermüdlichen Mitstreitern getroffen und wir haben andere Häfen unsicher gemacht. Es dauerte nicht sonderlich lange und Flo hatte einen Biss. Ein kleiner Hecht hatte sich den Easy Shiner (amzn.to/2rABGIU) an der Ultra Light Rute gepackt. Obwohl der Hecht nicht wirklich groß war, war der Drill am leichten Gerät doch ein Erlebnis. Nachdem der noch geschonte Hecht abgehakt war, durfte er sofort zurück ins Wasser.

Hecht

Damit waren wir wenigstens nicht mehr Schneider. Zumindest einer von uns war es nicht mehr! Bis auf etliche Attacken von Stichlingen verlief die nächste Zeit wieder deutlich ruhiger. Wir machten ein paar Spotwechsel und konnten aber leider keine Barsche finden. Die Hoffnung ist aber noch einmal stark in die Höhe gestiegen und die Motivation hat einen neuen Höchstpunkt erreicht, als ich einen Biss auf einen schwarzen Yamamoto Curly Tail Worm bekam. Leider hat sich auch hier der Übeltäter wieder als halbwüchsiger Esox entpuppt, der schnell wieder zurück durfte.

Hecht

Am Ende des Tages konnten wir wenigstens zwei Fische auf der Habenseite verbuchen, auch wenn wir einige Stunden, drei Köder und etliche Meter Schnur in den Erfolg investieren mussten. Zwar war der Zielfisch noch nicht aufzufinden und die Mission ist kläglich gescheitert, dennoch war es ein schöner Tag am Wasser!


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