Gebirgsforellen Angeln in Leutasch

Forellenpuff ist ein Wort, das ich ganz schlimm finde und dort eigentlich auch auf keinen Fall angeln gehen möchte. Aber irgendwie habe ich auch immer Bauchweh dabei den Kapitän mit der Eishütte oder ähnliche Konzerne zu unterstützen. Die kommerzielle Bodensee Fischerei ist für mich. in ihrer derzeitigen Form, auch ein rotes Tuch. Also muss eine andere Lösung her.

Gebirgsforelle Leutscha Weidachsee

Ich gehöre zu den Anglern die eine gezielte Entnahme für richtig halten und auch gerne mal einen Fisch essen. An einen schöne Forelle, die auch das Schonmaß erreicht, zu kommen ist in meinen Revieren nicht gerade einfach. Dennoch grille ich gerne mal eine Forelle mit meiner besseren Hälfte zusammen.

Eine Lösung für mein Problem stellt ein Besuch bei meiner Schwägerin und der Familie ihres Mannes im Tirol dar. Sie wohnen in der Nähe eines von einem Tierarzt betriebenen Gebirgssees mit eigener Forellenzucht. Der Angelteich ist der Weidachsee in Leutasch. Die Natur ist total schön, das Wasser ist sauber und die Fische sind alle gesund.

Zudem kann es durchaus sein, dass sich das Fangen etwas schwieriger gestaltet und die Forellen, und vor allem die Saiblinge, ein wenig zickig sind. Genau so mag ich das! Ich will nicht, dass mir die gut dressierten Fische quasi freiwillig in die Tasche hüpfen. Das ist ja ultra langweilig. Aber hier kann man seinen Jagdtrieb, die Lust auf die schöne Natur und gleichzeitig den Hunger der besseren Hälfte stillen.

Das ganze ist aber nicht immer sooo einfach, wie man sich das vorstellt. An einem Feiertag zum Beispiel muss man erst schaffen eine Stelle zu finden, wo die fünfköpfige Mannschaft Platz hat. Der Steg, auf dem man geht, wackelt bedenklich und man ist sich nicht immer ganz sicher ob das Teil auch wirklich sicher ist. Ich sehe die Schlagzeile schon vor mir, Angler mit Übergepäck auf Steg in Leutasch eingebrochen.

Ich hatte ein paar Angeln dabei für den Mann meiner Schwägerin, seinen Vater und Bruder. Außerdem war noch ein Freund der Familie dabei, der aber selbst ausgerüstet war. Für mich persönlich hatte ich eine Iron Claw – High Voltage Baitcaster Rute mit der kleineren Version der The Tool Roundprofile Baitcaster (amzn.to/2LPvW7B), die ich noch auf Herz und Nieren testen will.

Baitcaster ForelleAls dann doch ein Plätzchen gefunden wurde haben wir alles gegeben. Von der Fliege bis hin zu meinem Ned Rig ist alles geflogen. Was dann aber den ersten Erfolg gebracht hat, und sich auch als Köder des Tages entpuppt hat, war der Scatter Rap Crank von Rapala (amzn.to/2J3bPoD). Für Forellen ist da Teil zwar schon ein bisschen massiv, aber dieser Köder hat auf jeden Fall die meisten Fische ans Band gebracht.

Den zweiten Platz hat der Phantom F Legend von Jenzi belegt (amzn.to/2kEnsU9). Ein schöner Köder, der auch für ungeübte absolut einfach zu führen ist. Leider sollte man wohl die Drillinge austauschen, da am zwanziger Vorfach ein Schenkel ganz schön aufgezogen wurde.

Aber zurück zum Angelteich, wir könnten die Natur ich voller Aktion erleben, als eine Ringelnatter nur ganz knapp vor unseren Füßen das Ufer des Teiches wechselte. So etwas zu sehen ist immer cool!

RingelnatterNach zwei Sandlerforellen (Tirolerisch für Bier) pro Person, intensivem Sonne tanken und ein paar Stunden am Wasser hatten wir dann unsere freien Kilos leicht überschritten und wollten schon den Heimweg antreten, als mir zwei klassische Fehler unterliefen.

Erstens: Man macht keinen allerletzten Wurf, weil der geht immer schief! Zweitens: Man sollte sein Fluorocarbon Vorfach regelmäßig kontrollieren. Beides habe ich wiedereinmal schändlich missachtet. Deshalb wurde bei meinem dämlichen, allerletzten Wurf, dank leichtem Backlash, ein Mogul Shad von Bassday (amzn.to/2H8wbqL) in die ewigen Jagdgründe gefeuert. Ich hoffe, dass der glückliche Finder wenigstens weiß was er da gefunden hat und den schönen Bait zu schätzen weiß.

Mit dem Saibling oder der Bachforelle hat es dieses Mal nicht sein sollen, aber schöne Regenbogner sind auch super Fische zum Essen. Der Angriff auf die Saiblinge wird einfach beim nächsten Mal wieder fortgesetzt.

Aber alles in allem war es ein wirklich toller Ausflug nach Leutasch an einen nicht zu puffigen Forellensee mit schönen Fische für den Grill. Zudem war ich echt überrascht, wie gut sich ein 4,5 g Crankbait mit der doch preiswerten Roundprofile Baitcaster The Tool werfen ließ, trotz Rute die eigentlich erst bei 6 g Wurfgewicht startet. Aber nicht nur die Freude über funktionierendes Tackle, sondern auch der Spaß am Angeln war auf jeden Fall zu hundert Prozent gegeben. Danke an alle Beteiligten für den Ausflug.

Tackle aus dem Artikel:

Falls du etwas von meinem Tackle aus dem Beitrag nachkaufen möchtest, habe ich diese Links für dich herausgesucht. Viel Spaß beim Angeln!

Rapala – Scatter Rap Crank:  (amzn.to/2J3bPoD)

Jenzi – Phantom F Legend: (amzn.to/2kEnsU9)

Iron Claw – The Tool NG 501: (amzn.to/2LPvW7B)

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