Geecrack Bellows Craw

[Werbung] Die Geecrack Bellows Craw ist ein ganz speziell Designter Gummikrebs aus Japan. Aufgrund der speziellen Konstruktion musste ich mir diesen Köder auf jeden Fall genauer ansehen. Geecrack ist in Japan sehr bekannt und auch bei uns in Europa haben die meisten eingefleischten Barsch Angler zumindest schon von der Marke gehört. Die alles entscheidende Frage ist aber ob der Köder auch wirklich cool ist, oder nur so aussieht!

Geecrack ist eine Firma aus Japan die eine sehr breite Produktpalette hat und sich im Bereich Softbaits besonders durch ihre Bellows Köder optisch sehr von der Konkurrenz unterscheidet. In der Bellows Serie findet man Würmer, Krebse und auch die bei uns so heiß geliebten Gummifische.

Optik der Geecrack Bellows Craw

Auf den ersten Blick fällt der große Unterschied zu anderen Gummikrebsen vielleicht nicht auf, wenn der Köder noch in der Verpackung am Regal hängt. Man denkt sich vielleicht, dass es sich um einen ganz normalen 0815 Gummikrebs handelt. Bei genauer Betrachtung oder bei einem Foto im Internet fällt ganz bestimmt ein wesentlicher Unterschied auf.

Zum Programm das mehr oder weniger Standard ist gehören die sechs Beinchen, die massiven Scheren und die Fühlerchen der Geecrack Bellows Craw. Ein anderes Designmerkmal ist aber nicht im üblichen Programm der Konkurrenz, die vielen feinen Rippchen. Auf den ersten Blick sieht die Bellows Craw sehr massiv aus, aber sobald man näher hinsieht erkennt man, dass ein großer Teil des Gummikrebses aus Lamellen oder Rippchen besteht.

Diese Rippchen haben meiner Erfahrung nach mehrere Funktionen. Aufgrund dieses speziellen Features wirkt der Krebs optisch deutlich massiver als er in Wirklichkeit ist. Dadurch wird der Krebs viel leichter zusammengefaltet und kann von Fischen leichter eingesogen werden als ein gleich großer Krebs ohne diese Lamellenbauweise. Aber das ist noch nicht alles, es werden zum Beispiel auch mehr Verwirbelungen im Wasser erzeugt.

Würde man eine Lockpaste verwenden, was ich wegen der Gummimischung für total überflüssig halte, würde sie auch länger am Köder bleiben, da sie sich in den Lamellen gut festsetzt. Um den den Offset Haken trotz der vielen Rippchen sicher platzieren zu können, ist der hinterste Teil der Bellows Craw nicht gerippt und schön massiv. Die Geecrack Bellows Craw ist übrigens 3,5 Inch lang und fast 9 g schwer.

Gummimischung der Bellows Craw

Die Bellows Craw ist mit einer guten Portion Salz gegossen, was mir extrem gut gefällt. Salz in der Gummimischung bietet viele Vorteile. Außerdem wurde das Material mit der speziellen SAF Mischung von Geecrack erstellt. SAF steht dabei für Salz, Aminosäuren und Flavor. Das Salz habe ich schon erwähnt, und der Flavour und die Aminosäuren sollen einem Raubfisch zusätzlich einen schmackhaften Bissen vorgaukeln.

Wenn man die Packung mit den Geecrack Bellows Craws öffnet kann man das Aroma der Gummimischung sehr gut riechen. Meiner Nase nach geht der Geruch dieser Krebse sehr in Richtung Knoblauch. Von der Haltbarkeit her würde ich der Geecrack Bellows Craw ein solides „Durchschnittlich“ attestieren. Das ist aber bei so viel Salz und Beweglichkeit mehr als nur zu verkraften.

Die Geecrack Bellows Craw am Wasser

Durch die Lamellen und den Body der dadurch viel feiner und flexibler ist als die Optik vermuten lässt, ist der optisch massive Krebs auch für mittlere Flussbarsche gut zu packen. Der Geschmack des SAF Materials überzeugt offensichtlich auch so, dass man ruhig warten kann bis der Fisch den Köder ordentlich genommen hat vor man den Haken setzt. Die schlanke Verbindung zwischen dem bullig wirkenden Körper und den doch eher massiv aussehenden Scheren sorgt für eine gute Bewegungsentwicklung ohne viel Animation vom Angler.

Rein theoretisch kann man die Geecrack Bellows Craw für fast alle Finesse Rigs verwenden. Ich finde sie besonders am Texas Rig und am Free Rig sehr cool. Das Texas Rig lässt eine recht natürliche Führung zu und kommt gut durch Grünzeug durch. Dabei kann man die Hakenspitze ein bisschen in den Rippchen verstecken. So sammelt man kein unnötiges Grünzeug.

Aber auch als Jig Trailer macht sich die Geecrack Bellows Craw sehr gut. Auf dem Foto ist sie an einem Pro’s Factory Equip Hybrid Great Rubber Jig montiert. Am Rubber Jig hält die schön aromatisierte und gesalzene Craw etwas länger als an anderen Finesse Rigs. Durch den Baitholder muss man sich keine Gedanken machen, dass da etwas frühzeitig ausreißen könnte.

Beim Bass Angeln mit diversen Finesse Rigs hat eine Bellows Craw im Schnitt für zwei Fische gereicht, danach habe Scheren gefehlt oder der Krebs wurde im Drill einfach komplett zerfetzt. Bei Flussbarschen halten die Bellows Craws etwas länger. Ich habe lieber einen Krebs der nicht ultra haltbar ist, aber dafür nicht auf Salz und Aroma verzichtet und den Haken zuverlässig freigibt, wenn man das möchte. Haltbarere Krebse haben da oft ihre Schwachpunkte.

Besonders cool war das Free Rig, weil der Krebs dank der großzügig verwendeten Rippchen deutlich leichter ist als ein Krebs vergleichbarer Größe. Aufgrund des eher leichten Gewichts und der doch recht hohen Wasserverdrängung und den Verwirbelungen wegen der dicken Scheren und der Rippchen fällt der Köder am Free Rig schön langsam. Durch die lange Absinkphase wird die hauptsächliche Stärke des Free Rigs voll ausgenutzt und die Geecrack Bellows Craw bleibt möglichst lange direkt vor den Augen des Räubers.

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Mein Fazit zur Geecrack Bellows Craw

Ich finde die Geecrack Bellows Craw sollte man auf jeden Fall ausprobiert haben. Auch wenn die Größe auf dem Papier und auch optisch ein bisschen massiv wirkt, ist sie doch für mittlere Barsche eine attraktive Beute. Wer auf JDM Köder mit dem gewissen Etwas steht ist mit diesem Gummikrebs auf jeden Fall auf dem richtigen Weg. Falls du mehr auf ultimative Haltbarkeit stehst und für einen hochwertigen Köder nicht gerne ein paar Cent mehr investierst ist die Geecrack Bellows Craw leider nichts für deine Tackle Box. Wenn sich das kleine Minus an Haltbarkeit aber am Fangergebnis bemerkbar macht, bin ich der Meinung, dass es das wert ist.


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