River2Sea S-Waver

[Werbung] Der River2Sea S-Waver ist zwar kein wirklich neuer Köder, aber er hat sich offenbar so in das kollektive Gedächtnis der Swimbait- und Glidebait Fraktion eingebrannt, dass man immer wieder von ihm hört. Aus diesem Grund bin ich auch nicht darum herum gekommen mir ein paar S-Waver zu holen und zu überprüfen was hinter dem Hype steckt. Schließlich ist ja nicht alles Gold was glänzt!

Matt Allen und Tim Little von Tactical Bassin‘ loben den Köder immer wieder in ihren Videos. Es ist bekannt, dass die beiden mit River2Sea kooperieren, aber man will ja nicht gleich faules Spiel unterstellen. Nur weil jemand unterstützt wird, heißt das ja nicht sofort, dass man seine Seele dafür verkauft und Schwachsinn erzählt. Was hat es also auf sich mit dem River2Sea S-Waver?

Das Äußere des River2Sea S-Waver

Bei dem S-Waver handelt es sich um einen zweiteiligen Glidebait. Auf den ersten Blick handelt es sich um einen sauber verarbeiteten und schönen Köder, aber eben auch nicht um mehr. Das kann schlecht sein, muss aber nicht schlecht sein, wenn da nicht mehr ist. Viele deutlich hochpreisigere Köder bieten schließlich auch nicht mehr.

Eine detaillierte Kopfpartie, die Seitenlinie und auch eine schöne, an Schuppen erinnernde Struktur sind in den Glidebait eingearbeitet. Meine absolute Lieblingsfarbe ist Abalone Shad. Ich finde es einfach mega wie schön der Köder im Wasser aufblitzt in diesem Farbmuster.

Die Schwanzflosse wird mit einem Pin aus Metall befestigt. Für mein Empfinden ist die Schwanzflosse ziemlich hart. Die Härte hat den Vorteil, dass sich die Schwanzflosse des Glidebaits nicht verbiegt. Dennoch ist sie noch nicht so hart, dass sie bei einem ungeschickten Wurf oder einem harten Kampf abbricht.

Besonderheiten wie rotierend befestigte Haken oder ähnliches sucht man vergebens, dass ist aber bei einem Köder in der Preisklasse auch nicht zu erwarten.

River2Sea S-Waver Varianten

Den River2Sea S-Waver kann man in drei verschiedenen Versionen finden. Es gibt den Glidebait in 12 cm / 23 g16,8 cm / 46 g und 20 cm / 99 g. Damit ist von Bass bis Hecht alles abgedeckt was man normalerweise mit solchen Glidebaits beangelt. Die kleinste Version kann man auch noch ganz easy an vielen Barschruten werfen.

Wenn du ein Gewässer mit richtig dicken Barschen hast, hätte der kleinste S-Waver übrigens auch durchaus eine akzeptable Größe. Für meine Bodensee Barsche ist er aber leider deutlich zu groß.

Der S-Waver am Wasser

Beim Werfen stellt man fest, dass dieser River2Sea Glidebait, wie die meisten Köder dieser Art, kein Weitwurfwunder ist. Dennoch kann man ihn gut auf vernünftige Weiten bringen. Sobald der Köder im Wasser ist sinkt er langsam und schön Waagrecht durch die Wassersäule. Das funktioniert natürlich nur wenn das Vorfach und die Snaps oder Wirbel nicht zu schwer sind, sonst sinkt er mit der Nase leicht nach unten.

Wer bei den Haken nachbessern möchte, könnte noch einen zweiten Sprengring anbringen, damit der Fisch den Köder nicht als Hebel verwenden kann. Ich hatte damit aber trotz der feststehenden Ösen keine Probleme. Das Gelenk des Glidebaits ist auf jeden Fall stabil verarbeitet.

Extrem viel Spiel ist nicht im Gelenk, aber dennoch läuft der Köder schön, wenn man ihn richtig führt. Wenn er zu vorsichtig und langsam geführt wird passiert nicht viel. Aber unter gleichmäßigem Zug entfaltet er eine schöne S Aktion, wie der Name ja auch schon andeutet. Man kann ihn aber auch mit eine Twitch anstarten und dann über die Rolle ausbrechen lassen. Dazu machst du je nach Übersetzung und Rollengröße viertel bis halbe Umdrehungen. Dabei bricht der S-Waver dann schön nach links und rechts aus.

Meiner Meinung nach könnte das Gleiten nach links und rechts durchaus etwas weiter sein, aber für den Preis möchte ich nicht jammern. Was auch hin und wieder passiert ist, dass eine der Bewegungen einfach nicht wirklich schön ausfällt und die nächsten zwei oder drei Bewegungen dann auch einfach ein bisschen komisch aussehen.

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Mein Fazit zum River2Sea S-Waver

Insgesamt ist der River2Sea S-Waver sein Geld auf jeden Fall wert. Es gibt ganz klar Glidebaits die etwas weiter ausbrechen und etwas gleichmäßiger laufen, aber das zeigt sich dann auch recht schnell im Preis. Mittlerweile ist es recht schwer S-Waver zu finden, da sie – soweit ich weiß – nicht mehr im Europa Programm von River2Sea sind. Um in die Welt der Glidebaits zu schnuppern oder den Köder an einem Ort zu präsentieren wo man ihn vielleicht nicht mehr zurückbekommt ist der S-Waver genau richtig.


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