Das Free Rig

Das Free Rig

[Werbung] Das Free Rig wurde vor relativ kurzer Zeit sehr schnell so richtig populär. Immer wenn man glaub es wurde bereits an alles Menschenmögliche gedacht, tritt wieder ein neues Rig ins Rampenlicht. Ich berichte erst jetzt über das Free Rig, weil ich erst von einem Rig ausreichend überzeugt sei muss, vor ich darüber schreiben kann.

Das Free Rig hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Jika Rig und dem Texas Rig und ist dennoch komplett anders. Warum das so ist erfährst du jetzt!

Anfangs gab es fast nur Infos auf Japanisch und Koreanisch. Dann tauchte Information auf Englisch heraus und jetzt kommt noch mein Artikel dazu. Ich bin immer Feuer und Flamme, wenn ich ein neues Rig sehe. Nur bin ich dann meistens nicht der erste Schreiberling der etwas darüber berichtet, weil eine vernünftige Testphase Zeit braucht.

Die Free Rig Zutaten

Für das Free Rig braucht es nicht viel. Einen Haken, eine kleine Perle, ein Gewicht und ein Köder ist alles was du brauchst. Mehr braucht es nicht um die Barsche und andere Raubfische zu ärgern.

Das Free Rig

Wer es schafft ein Texas Rig zu bauen ist auch hier auf keinen Fall überfordert. Man kann das Rig locker in unter einer Minute bauen, wenn es schnell gehen muss und man seine sieben Sachen halbwegs organisiert hat.

Geeignete Haken

Um das Rig möglichst Weedless zu halten verwende ich immer einen Offset Haken. Wenn man auf sauberem Grund angelt könnte man rein theoretisch auch einen normalen Haken nehmen, aber ich möchte überallhin werfen können ohne mir Sorgen zu machen ob ich das Rig wiederbekomme.

Geeignete Gewichte

Zur Not tut es ein ganz normales, kleines Birnenblei. Wer sich ein bisschen mehr spezialisieren will und möglichst wenig Hänger produzieren möchte braucht ein längliches Gewicht. Diese Gewichte sehen aus wie ein extrem lang gezogenes Birnenblei oder ein Drop-Shot Gewicht mit runder Öse. Die runde Öse ist essentiell, damit das Gewicht widerstandslos auf der Schnur laufen kann.

Das Free Rig

Für den Anfang kannst du natürlich auch ein Drop-Shot Gewicht nehmen und die Klemmöse aufbiegen. Dabei solltest du darauf achten, dass keine scharfen Kanten entstehen, die die Schnur beschädigen.

Free Rig Köder

Man kann alle möglichen Viecher aus Gummi anbieten. Vom Shad über den Worm bis hin zum Krebs ist alles möglich. Ich persönliche biete am liebsten Krebse, Worms und Creatures die an Insektenlarven erinnern an. Meiner Meinung wirkt das am natürlichsten und bringt die besten Ergebnisse.

Diese Tiere findest du nämlich auch in Wirklichkeit in Grundnähe. Zudem unterstützten die Scheren, Beine, Tentakel und andere Anhängsel von Krebsen und Creatures die gewünschte Aktion des Free Rigs. Darauf gehe ich aber später noch genauer ein.

Das Free Rig

Da eher langsam geangelt wird, empfiehlt es sich Kunstköder mit Flavour und/oder Salz zu verwenden. Diese Köder halten auch einem Geschmackstest stand. Besonders empfehlenswert sind meiner Erfahrung nach Köder von Noike, Keitech, Reins und anderen JDM Herstellern. Aber auch der USDM Markt hat mit YUM, Z-Man, Zoom und anderen Herstellern ein gutes Angebot an passenden Ködern.

Free Rig Einkaufsliste

Das Free Rig basteln

Wenn alle Notwendigkeiten besorgt sind ist das Basteln kein Thema mehr. Nachdem du das Vorfach an die Hauptschnur angeknotet hast, falls du mit Geflecht angelst, hast du das Gröbste schon überstanden. Jetzt fädelst du erst das Gewicht und dann die Gummiperle auf die Schnur. Anschließend wir der Haken angeknotet. Sobald du jetzt auch noch den Köder aufgezogen hast bist du fertig!

Präsentation und Eigenschaften des Free Rigs

Dem versierten Barsch Freund ist vermutlich schon aufgefallen, dass das Ganze optisch wie eine Mischung aus Jika Rig und Texas Rig wirkt. Tatsächlich kommen ein paar der positiven Eigenschaften beider Rigs zum Tragen und dennoch unterscheidet sich das Free Rig deutlich von den beiden anderen Rigs.

Meistens verwendet man eher leichte Gewichte um das Free Rig zu präsentieren. Über 7 g habe ich bisher noch nie geangelt, da ich gerne dezent unterwegs bin.

Die Gummiperle braucht es, damit sich das Gewicht nicht im abstehenden Ende des Knotens verfangen kann. Da das Öhr so großzügig ist, kann das Gewicht auf der Schnur noch viele freier laufen als beim engen und langen Loch eines Bullets wie zum Beispiel beim Texas Rig.

Wichtig ist es, das Rig an lockerer Schnur absinken zu lassen. Mit gespannter Schnur kann man auch etwas fangen, aber dann sinkt das Free Rig, wie ein Jika Rig, kompakt zu Boden.

Das Free Rig

Da das Gewicht an der lockeren Schnur deutlich schneller fällt als der Köder, haben sich die beiden am Ende des Falls von einander entfernt. Das Gewicht liegt schon am Boden, während der Köder die letzte Strecke im freien Sinkflug zurücklegt. Das wirkt sehr anziehend auf Räuber.

Wirft man das Free Rig direkt vor ein Hindernis, entfernt sich das Rig nicht vom Hindernis. Das Gewicht fällt gerade nach unten und der Köder folgt schwerelos. Es funktioniert aber nur wenn man die Schnur locker lässt beim Absinken, da ein Rig an strammer Leine im Sinkflug immer auf den Angler zu schwimmt. Dieses Phänomen kennen die Meisten vom Jiggen und dem Absinken lassen des Shads mit geschlossenem Rollenbügel.

Natürlich kann man das Rig auch schleifen, aber das ist nicht der Hauptzweck. Wenn man es versetzt, nutzt man die Eigenschaften am besten, wenn man das Rig ein gutes Stück anhebt und anschließend wieder an der schlaffen Schnur absacken lässt. So kann der Köder wieder frei fallen, sobald das Gewicht zurück am Boden ist.

Das Free Rig

Schön ist auch, dass der Fisch absolut keinen Widerstand spürt, wenn er den Köder aufnimmt. So kann man auch eher argwöhnische Kollegen an den Haken bekommen.

Ich wünsche dir viel Spaß mit dem Free Rig und du kannst sicher sein, dass sich die ersten Erfolge bald einstellen werden!


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